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EHC Penguins - Black Stars Luzern; 26.1.2020 16.45 Uhr, Eishalle Sursee

6:5 n.P. verloren gegen Full Flash Rangers
Mit (zu) viel Selbstvertrauen in die wunderschöne Eishalle nach Wohlen angereist, gab es eine unnötige, aber gerechtfertigte Niederlage für die Penguins. Schon nach wenigen Minuten setzte ein Ergrauter auf seinen langjährig aufgebauten Hockey-Sinn und stand prompt unglücklich, 0:1 für die Rangers. So ging das ganze Spiel weiter, kein richtiger Spiel-Aufbau bei den Penguins und unnötige Nervösität gegen einen Gegner, der in den letzten Jahren immer wieder aufgerüstet hat und mit Herzblut kämpfte, was bei den Penguins an diesem Abend nicht vollends der Fall war. Dank Beni Roth blieb es resultatmässig dennoch eher ausgeglichen, bis zum 5:3 für die "Vollen-Blitz-Flaschen "in der 50igsten Minute. Die Penguins waren zu diesem Zeitpunkt bereits 18 Minuten in der Kühlbox gesessen, unnötig und zuviel.
Der Grusige mit Kommando-Kompetenz reduzierte nun auf 2 Blöcke, nahm mit dem 56 jährige Routinier Palmer Raphael, dem 51 jährigen Erni Rögu und einem jung erscheindenen Verteidigungs-Routinier viel Erfahrung vom Eis. Die Jungen und Hübschen mussten es nun endlich richten und tatsächlich fielen noch 2 Tore. Beidseitig gab es in den Schlussminuten noch diverse weitere Chancen, aber es kam zum Penaltyknüller. Da an diesem Abend so wenig zusammen passte, ging dies natürlich verloren.
Wir gratulieren den Full Flash Rangers zum Sieg, aufgrund ihres viel grösseren Willens ein absolut verdientes Resultat eines immer sehr fairen Gegners. Wieso die Betreuer der Full Flash Rangers jedoch schon vor dem Spiel an ihren Sieger-Öfen gezogen haben, war uns nicht klar.
Im Rückspiel ist eine Reaktion der Penguins zwingend notwendig.
Detaillierter, gut geschriebener Spielbericht auf der Homepage der Full Flash Rangers: https://www.fullflashrangers.ch/2020/01/13/sieg-ueber-die-penguins/

Einziges, dafür richtig positives Highlight an diesem Abend war die Wahl von Wisu Amrein zum Heinivater!
Wisu ist Gründungsmitglied der Penguins, war lange als Spieler aktiv und noch heute ist seine Wandfarbe im Clubraum hell läuchtend.
Wir gratulieren Wisu zu diesem Ehrenamt! Wir hatten unsere Freude an der nächtlichen Intronisationsfeier und danken für Bier & Mehlsuppe!

Spiel 7: Gegen die Black Stars am 26.1.2020 um 16.45 Uhr in Sursee
Als Nächstes geht es gegen die Black Stars.
Das Hinspiel ging relativ gut vonstatten und die 3 Punkte waren im Trockenen. Was jedoch nicht heisst, dass es im Rückspiel zu einem Selbstläufer wird. Man sah gegen die Full Flash Rangers, wie die Überheblichkeit das Resultat beeinflussen kann.
Chef-Dompteur Waller hat entsprechend reagiert und setzt nun wieder mehrheitlich auf die Hübschen und Jungen. Einzig Routinier Balmer konnte sich vom angegrauten Spielerpool in die Startaufstellung schmuggeln. Haben seine Geheimtrainings im Schwarzwald gewirkt oder braucht der Chef-Dompteur bloss eine neue Böschung zum Sonderpreis? Möge die Kraft erneut mit Balmer sein!
Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Kommt in die Eishalle und seht selber, ob die Jungen und Hübschen zu einer Reaktion fähig sind.
Will man weiter vorne mitspielen, ist ein Sieg Pflicht!

Full Flash Rangers - EHC Penguins; 11.1.2020 19.45 Uhr, Schüwo Park Wohlen

7:6 verloren gegen Hunters Fusion.
Tja, die Jungen und Hübschen spielten engagiert und aktiv, bis zur letzten Sekunde war es spannend, gegen den letzjährigen Meister. Aber wer 7 Tore erhält, gewinnt selten ein Spiel. Das Spiel war meist ausgeglichen und die Führung wechselte mehrfach ab, für den aussenstehenden Betrachter mit kleinen Vorteilen bei den Hunters, die mit nur 2 Blöcken angetreten waren. Aber diese 10 Spieler spielen alle gutes Hockey, technisch versiert und robust. Somit geht der Sieg für die Hunters in Ordnung.
Die Penguins werden aus der Niederlage ihre Lehren ziehen, da waren teilweise dumme Fehler, vergebene Chancen, teils fehlende Cleverness und zuviele Emotionen. Schlussendlich auch noch etwas Pech, als Köppi 2 Sekunden vor Schluss nur den Pfosten traf.
Dem Fux wünschen wir gute Besserung nach seiner Hirnerschütterung.

Spiel 6: Gegen die Full Flash Rangers am 11.1.2020 um 19.45 Uhr in Wohlen - 56 jähriger Oldie vor Comeback
Als Nächstes geht es gegen die Full Flash Rangers aus Wohlen.
In den letzten beiden Jahren wurden die Resultate gegen diesen Gegner immer enger, nachdem in den früheren Jahren meist eher einfachere Siege eingefahren werden konnten. Liegt dies am neuen Eispalast, nachdem früher bei offenem Eis teils auch noch gegen das Wetter angekämpft werden musste? Nein, auch bein den Flull Flash Rangers hat eine Verjüngung eingesetzt. Es ist gut, dass im Sursee-Pilatus-Cup alle Mannschaften "aufrüsten" und so das Niveau allgemein gehoben werden kann. Wir sind gespannt, wie die neuen Spieler der Full Flash Rangers sich auf dem Eis zeigen und freuen uns auf ein spannendes Spiel.
Unsere Jungen und Hübschen sind nach der letzten Niederlage gefordert, da 3 Siege und doch schon 2 Niederlagen zu Buche stehen. Ein Sieg muss her, will man weiterhin vorne mitspielen! Aufgrund von Abwesenheiten und dem ersten ernsteren Ausfall (Fux) kommt wiederum mehr Erfahrung in die Mannschaft zurück - notabene der 56 jährige Routinier Palmer Raphael kommt zu seinem Comeback. Möge die Kraft mit ihm sein!

EHC Penguins - Hunters Fusion; 4.1.2020 19.30 Uhr, Eishalle Sursee

Neues Jahr, neues Glück!
Wir wünschen Allen ein wunderschönes und erfolgreiches 2020!
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren, Fans und Freunden - wir können mit Stolz sagen, dass unsere Fans einmalige Klasse sind!

Hoffen wir, dass es so weiter geht wie im letzten Spiel im 2019, mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung (wobei die verschiedenen Spielbeobachter aufgrund der doch sehr unterschiedlichen Berichterstattungen offenbar zwei verschiedene Spiele gesehen haben?!?).

Im ersten Spiel im neuen Jahr kommt gleich der grosse Gradmesser in die Eishalle Sursee, der amtierende Meister der letzten Saison, die Hunters Fusion.
Sie sind gespickt mit einem grossen Pool von Inline-Talenten, gilt es gegen diesen Gegner ab der ersten Sekunde konsequentes Penguins-Hockey zu spielen: fadegrad, direkt, auf den Mann und die Frau, körperbetont - die Hunters müssen unseren Atem im Nacken spüren!
Sind wir erneut gespannt auf unsere Jungen und Hübschen. Können sie sich gegen den Meister behaupten, sind Fondue & Weihnachtsguetzli verdaut, können sie die Siegesserie weiterführen?

Die Revanche des Super-GAUS

Mit gemischten Gefühlen dockten die Penguins in Engelberg an. Vor einem Jahr am selben Ort steckte man eine schmerzliche Klatsche ein. Im Viertelfinal einige Monate später gewann man zwar ein dramatisches Spiel in Overtime, verlor aber gleichzeitig den Torschützen aufgrund des ausgelassenen Jubels. Mit einer etwas neueren Mannschaft und einer anderen Art des Jubels ging man positiv gestimmt in ein Derby, das es in den vergangenen Jahren in sich hatte. 

Die Äschlismatter legten los, als ob sie das getrocknete Gras vor dem heranbrausenden Sturm retten wollten. Sie fuhren in das Drittel und fuhren wieder raus. Mehr passierte dabei nicht. Etwas effektiver waren dabei die Penguins: Reber lochte auf Pass von Erni Röschu den Puck gekonnt in die Maschen: 1:0. Es folgten zwei Tore in Unterzahl, da auch in den Powerplays nicht sorgsam mit der Scheibe umgegangen wurde. Zuerst war es Yves Cadotsch der entwischte und die Latten-Unterseite grüsste, dann war es erneut Reber Silvan, der gar die Einladung vom gegnerischen Goali erhielt, die Scheibe einfach ins Tor zu legen. Pius im eigenen Tor war wohl erstaunt, wie komisch eine solche Goali-Vorlage auf den Gegner von aussen wirkte. Der Jubel war noch nicht mal richtig verhallt, zog Beni Roth an der halben gegnerischen Mannschaft vorbei: 4:0. Der Mist war geführt, ohne, dass das Spiel wirklich begonnen hatte. Und das erste Drittel war damit vorbei. 

Im Pausentee ermahnte der Spielertrainer, was nun folgen würde: Eine Feuerwehr-Aktion der Escholzmatter. Diese blieb aber aus. Obwohl es ein Anschlusstreffer gab nach einer von vielen Einzelleistungen, war das Drittel auch schon wieder durch. 4:1, hiess es beim zweiten Tee. 

Auch im dritten Drittel blieb das Aufbäumen aus. Im Gegenteil: es fielen nochmals vier Tore, alle auf der richtigen Seite. Zuerst war es Yves Cadotsch, der den Skore erhöhte. Danach folgte Matthia Rüssi mit einer tollen Aktion und stellte im Powerplay auf 6:1. Roger Erni erzielte dann das nächste Powerplay Tor: 7:1. Mit einem Hattrick verabschiedete sich dann noch Reber, der eine Minute vor Schluss auf 8:1 stellt und die Hüte fliegen liess. 

Es war ein emotionales Spiel, was zu erwarten war. Es war aber weniger ausgeglichen, als die anfängliche Heu-Hohl-Rein-Phase hätte vermuten lassen. Der deutliche Torunterschied und die verpassten Chancen zeigen den Penguins auf, dass sich der Wiederaufbau in die richtige Richtung bewegt. Wir hoffen auf ein Wiedersehen in den Playoffs! 

Dass man seinen Schiedsrichter selber stellen kann, haben die Plöischler in den vergangen mehrfach bewiesen. Vom Bauernlehrling, zum ehemaligen Mitspieler bis bin zum erfahrenen Hockey-Schiri gab es so ziemlich alles. Dies hat uns nie dazu bewogen, sich über die Wahl zu beschweren. Das man nun aber den Trainer aus der vergangenen Saison, der in den Jahrzehnten zuvor wohl sämtliche Rollen im Verein einnahm, in einem Derby aufstellt, verstösst gegen sämtliche Bauernregeln der Hockeyethik. Wir haben die Plöischler darum gebeten, sich einen neuen Schiri unter den Weihnachtsbaum zu legen. 

Frohe Festtage euch allen! 

P.s. Marcel Tanner hat als Schiri eine tadellose Leistung gezeigt. Als unabhängiger Schiedsrichter würden auch wir ihn in anderen Spielen berücksichtigen. Einzig arbeiten müsste er an seinem RIHL-Shirt. 

P.P.s. Marcel Tanner war eine schillernde Figur seit dem Beginne der Hockey-Ära für viele der Penguins. Bereits mit den Rolling Wikings mass man sich regelmässig mit den Cobras aus dem Entlebuch. Darum kennen wir den Marcel auch und haben ihn als Gegner schätzen gelernt.

Hockeyplöischler - EHC Penguins; 15.12.2019 10.45 Uhr, Engelberg

Nachdem Figö mit 7:4 geschlagen werden konnte, die Schönen und Hübschen entsprechend viel Eiszeit erhielten und der Goali dabei einen Superbock schoss, geht es diesen Sonntag in Engelberg gegen die Hockeyplöischler weiter.
Es wird bestimmt rauskommen wie immer in Engelberg: Schwierige Anreise, intensives Spiel, Emotionen auf und neben dem Eis sowie im Hüsli und in den Schreibstuben.

Seien wir gespannt, ob die gross angekündigte Revance (Halbfinal 2018/19) der Entlebucher erfolgt. Für die Penguins wäre es an der Zeit, nach vielen Jahren der schwierigen Spiele in Engelberg endlich wieder mal überzeugend zuzuschlagen. Eigentlich ist alles angerichtet: Neuschnee und Wind liegt in der Luft, die Hübschen fungieren auf dem Matchblatt und der Hürlimaa wurde am Dienstag schon mal zelebriert.